Dampfsauna & Dampfdusche: Was macht sie so besonders?

Schon die alten Römer nutzten eine Dampfsauna zur Entspannung. Mittlerweile gibt es sie auch für den Heimbereich, aber hier muss unterschieden werden. Eine ganze Dampfsauna ist eher kommerziell ausgerichtet, während eine Dampfdusche mit Dampfsauna-Funktion, wie sie zum Beispiel auf http://dampfduschen-test.de getestet werden, auch für Heimanwender interessant und erschwinglich sind. Allerdings sind die meisten Dampfduschen eher für 1 bis 2 Personen geeignet, dafür wird die kleinere Duschkabine aber schneller warm als ein Dampfbad. Die folgenden Vorteile haben beide Dampfbad-Varianten gemeinsam:
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Verträglich und Sanft

Eine Dampfsauna ist sehr mild und verträglich. Vor allem für Personen mit schwachem Kreislauf ist das wichtig. Das liegt an zwei Dingen: Einerseits bietet die Dampfsauna mehr Luftfeuchtigkeit von 100% und andererseits sind durch die dichtere Luft keine allzu hohen Temperaturen nötig. Sie kommen in einer Dampfsauna daher näher an die Temperaturen einer Infrarotsauna, als an die hohen Temperaturen einer finnischen Sauna. Sie hat in der Regel Temperaturen zwischen 45 bis 60 Grad Celsius.

Trotzdem treten viele der saunatypischen gesundheitsfördernden Effekte auf. Gifte werden aus dem Körper geschwemmt, innere Ruhe wird gefördert, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Einschlafprobleme oder Depressionen gelindert. In diesem feuchten heissen Dampf schwitzt man allerdings am wenigsten. Zwar läuft viel Wasser am Körper herunter, das ist aber nur das Kondensat aus dem umgebenden Dampf, der sich am relativ “kühlen” Körper niederschlägt.

Gut gegen Erkältung

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Der hohe Dampfanteil ist ideal bei einer Erkältung, ähnlich dem Inhalieren. Die Atemwege werden befeuchtet, der Dampf wirkt schleimlösend und hilft bei Erkältungen, Heiserkeit, Husten und auch bei Neben und Stirnhöhlenproblemen. Durch Duftaromen kann dieser Effekt verstärkt werden. Auch die Vorbeugung kann verbessert werden: Die Dampfsauna ist ideal für Kreislauf und Konstitution. Ein optimales Mittel gegen Wetterfühligkeit.

Dampfsauna-Typen

Man kann die Dampfsauna in folgende Typen unterscheiden. Aus deren Eigenschaften ergibt sich auch die Eignung:

Dampfsauna-Typ Eigenschaften Für wen geeignet?
Dampfdusche mit Sauna Sehr platzsparend, für ein bis zwei Nutzer da meist nur ein Sitz Gelegentliche anspruchslose Saunagänge
Russische Banja Meist sehr mobil, Ein Raum mit 40 und 47 Grad Russland-Liebhaber, schwacher Kreislauf da niedrige Temperaturen
Irisches Bad Feucht-Warmluftbad mit Frischluftversorgung, kaum Nebel Freunde klarer Sicht und niedrigerer Temperaturen. Leute die hohe Luftfeuchtigkeit nicht mögen/vertragen
Modernes Dampfbad Dampf durch Dampfgenerator, verschieden hohe Bänke, Raum aus Kunststoff Für Heimanwender, die eine schnelles Dampfbad wollen und nicht so viel Wert auf Authentizität legen.
Türkisches Hamam
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Wandskulpturen in einem Hammam
Hohe Luftfeuchtigkeit und oft werden Massagen mit Seifenschaum angeboten. Warmluftraum mit 40 Grad und Heißluftraum mit 50 bis 90 Grad Orient-Fans, Massage-Fans
Römisches Caldarium Wärmste Dampfsauna, reichhaltigste Wanddekoration, beheizte Böden und Bänke aus Keramik oder Naturstein. Aroma mit Edelsteine wie dem Bergkristall oder Essenzen Deko-Fans, Fans heißer Dampfbäder

Beachten Sie: Ein Sauna-Handtuch macht in einer Dampfsauna weniger Sinn, denn es würde in wenigen Sekunden komplett nass sein und keine hygienische Unterlage mehr bilden. Daher wird die Saunabank nach dem Saunagang oder vor Benutzung einfach abgespritzt. Ansonsten ist die Dampfsauna ideal für Sauna-Einsteiger und Fans von richtig viel nassem Nebel!

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